Orvieto liegt auf einem Tuffsteinplateau über der umbrischen Landschaft. Ein Besuch im Herbst lässt sich gut mit einem Blick in die Tiefe verbinden: Der Pozzo di San Patrizio ist ein Renaissance-Brunnen, dessen Architektur schon der Weg nach unten erlebbar macht.

Was den Brunnen besonders macht
Im 16. Jahrhundert entstand hier eine ungewöhnliche Anlage: Zwei getrennte, spiralförmige Treppen führen um den Schacht. Nach Angaben des Betreibers sind es 248 Stufen bis zum Grund. Diese getrennten Wege machen die Konstruktion ebenso interessant wie den Blick entlang der steinernen Bögen. Wer die Stufen langsam nimmt, erlebt die veränderte Perspektive auf Licht und Tiefe besonders deutlich.
So planen Sie den Besuch
Der Eingang befindet sich bei der oberen Station der Standseilbahn an der Piazza Cahen. Dadurch können Sie den Brunnen gut mit einem Spaziergang durch die Altstadt verbinden. Für Oktober nennt der Betreiber täglich 9 bis 19 Uhr als Öffnungszeit. Prüfen Sie die aktuelle Angabe und etwaige Änderungen unmittelbar vor der Anreise. Die Stadt Orvieto empfiehlt eine Reservierung, schreibt sie aber nicht vor.
Ein ruhiger Herbstnachmittag in Orvieto
Planen Sie für die Treppen feste, bequeme Schuhe ein. Anschließend lohnt es sich, ohne Eile durch die Gassen der Felsstadt zu gehen und die Aussicht auf die umbrische Landschaft zu suchen. Bei Regen können Steinflächen rutschig sein; richten Sie die Reihenfolge Ihres Ausflugs nach dem Wetter aus. So wird aus der Brunnenbesichtigung ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Architektur, Bewegung und Aussicht.
Offizielle Besuchsinformationen: CoopCulture – Pozzo di San Patrizio; Stadt Orvieto – Pozzo di San Patrizio.